Einsatz vor Ort

Alle Infos zu humanitären Einsätzen in Ghana

Helfen Sie mit

Der nächste humanitäre Einsatz ist in Planung. Voraussichtlicher Zeitpunkt: November 2026

Wer hat ebenfalls Interesse einige Zeit tatkräftig vor Ort:

  • auf der Baustelle
  • oder im Pflegedienst

zu helfen?

Marina Keul und Peggy Griewel freuen sich über die Kontaktaufnahme!

Marina Keul

Peggy Griewel

Einreise & Gesundheit

Vor der ersten Reise raten wir zu einem ärztlichen Check up!

Reisepass


 
Der Reisepass muss mindestens noch 6 Monate Gültigkeitsdauer aufweisen.

Visum (Touristenvisum)


Es besteht die Möglichkeit das Visum Online zu beantragen und zwar über:

Die Kosten liegen für das Touristenvisum, das Business Visum und das Volontär Visum bei 156 Euro. Hier sind die Konsulatsgebühren, die Rückversandgebühr sowie die Bearbeitungsgebühr bereits im Preis enthalten.

Das Touristenvisum erhält man ab 110 Euro zzgl. Gebühren. Für den Rückversand einen frankierten und adressierten Umschlag beifügen.

Der Visumantrag Ghana steht auch auf den o.g. Webseiten zum Download zur Verfügung.

Impfungen


Ohne Gelbfieberimpfung ist keine Einreise möglich.

Den vollständigen Impfstatus aller anderen Impfungen vom Hausarzt überprüfen lassen!

Reiseapotheke


  • Persönliche Medikamente
  • Perenterol Forte 250 o.ä. (Durchfallmedikament) 1 Tablette pro Tag
  • Elektrolyte (Ausgleich wichtiger Stoffe bei Durchfallerkrankung)
  • Malarone (Malariaprophylaxe) für den Zeitraum 1 Tag vor bis 7 Tage nach der Reise (€ 5,00/Stück), alternativ Atovaquon von Ratiopharm selbe Dosierung (€ 2,70/Stück). Einige Krankenkassen erstatten dieses Medikament, beantragen mit der Begründung des humanitären Einsatzes.
  • Mückenspray für Haut und Kleidung
  • Erste-Hilfe Verbandstasche

Packliste & Nützliches

Packliste


Praktisch:

  • Taschenmesser
  • Ohropax (der Nachbarhahn kräht die ganze Nacht)
  • Taschenlampe
  • Stirnlampe
  • Tragbares Reisemoskitonetz (Pop Up)
  • Adapter/ Reisestecker Typ G fürs Krankenhaus
  • Hüttenschlafsack (optional, siehe Hinweis zu Unterbringung)
  • Reise-Waschmittel
 

Baustelle:

  • Arbeitshose (mgl. kurz) + reichlich alte T-Shirts
  • Rucksack/ ggf. Bauchtasche für Handy
  • Brotdose, ggf. Campingbesteck
 

 Erforderlich:

  •  Arbeitsschutzschuhe
  • Kopfbedeckung
 

Nützlich:

  • Arbeitshandschuhe
  • Putzhandschuhe und Putzuntensilien (Lappen, Putzschwamm, Bürsten, ATA…)
  • Edding
  • Cutter
  • Schere, silbernes Klebeband
  • Kabelbinder
 

 Falls noch Platz im Koffer ist:

  • Schuhe zum dalassen
  • mehr Shirts/kurze Hosen zum dalassen
VOR ORT

Unterkunft

Unterbringung


Das Gästehaus verfügt über 6 Wohneinheiten mit je 2 Schlafzimmern.

Die Doppelbetten werden bevorzugt mit 2 Personen belegt, z.B. Paare, Freunde und Freundinnen, Mutter/Tochter usw.

Sollten mehr Zimmer benötigt werden, müsste auf ein zweites Hotel zugegriffen werden.

Der Fußweg vom Hotel zur Klinik kann in ca. 15 Minuten zurück gelegt werde.

Es besteht die Möglichkeit zur Klinik und zurück mit einem Taxi oder gemeinsam mit Dr. Okae in einem Mietwagen zu fahren.

Es entstehen geringfügige Transportkosten. 

Hinweis:

Die Matratzen im Eved Guest House sind gut, jedoch ungewohnt hart (sehr hart!) für mitteleuropäische Rücken. Zum Zudecken gibt es eine unbezogene Wolldecke (Hüttenschlafsack einpacken, wer das nicht mag).

Es gibt Wäscheständer, man kann abends gut fix was durchwaschen – Reisewaschmittel empfiehlt sich.

Im Eved Guest-House gibt es W-LAN und deutsche Steckdosen. Die Zimmer haben Klimaanlagen und Gazefenster, sowie Deckenventilatoren.

Verpflegung


Die Buchung beinhaltet ein reichhaltiges Frühstück und Abendessen.

Alle Helfer werden auf der Baustelle mit Essen und Wasser versorgt.

Zum Frühstück gibt es meist Ei, Toast, Früchte und Getreidebrei. Es empfiehlt sich, ein paar Leckereien einzupacken (z. B. Marmelade, geräucherte Wurst).

In den Appartements gibt es Kühlschränke und Wasserkocher. Wer keinen löslichen Kaffee mag, sollte sich ein Päckchen Kaffee mitbringen, ggf. French Press Kanne.

Mittags auf der Baustelle gibt es frisches Obst. Als Snacks zum Mitbringen empfehlen sich Müsli/Energieriegel und sowas wie TUC-Kekse (das salzige ist zwischen dem Schwitzen super!).

Das Abendessen ist reichhaltig. Sinnvoll sind außerdem Brausetabletten (Vitamine, Elektrolyte, Magnesium, Kalzium…). Es wird reichlich Trinkwasser (Flaschen) bereitgestellt.

Transfer zum Krankenhaus


Der Fußweg zum Krankenhaus kann in ca. 15 Minuten zurück gelegt werden.

Es besteht die Möglichkeit zur Klinik und zurück mit einem Taxi oder gemeinsam mit Dr. Okae in einem Mietwagen zu fahren.

Es entstehen geringfügige Transportkosten. 

Der Standort auf der Karte

Unsere Klinik befindet sich im Wachild Estate in Sapeiman, einem Wohnvorort der Greater Accra Region. 

Das Gelände liegt direkt an der Zufahrtsstraße zum Anwesen und ist über die unbefestigte Abzweigung des zentralen Accra-Kumasi Expressways optimal erreichbar.

Ghana liegt in Westafrika und hat eine Fläche, die fast so groß ist wie die des Vereinigten Königreichs, mit dessen Geschichte es durch die Kolonialzeit eng verbunden ist. Die Hauptstadt Ghanas ist die Metropole Accra, die zweite Millionenstadt ist Kumasi. Amtssprache des Landes ist Englisch.

Gesundheit in Ghana

Immer noch sterben viele Menschen in Ghana, weil die medizinische Versorgung unzureichend ist.
Kinder und Frauen sterben häufig bei der Geburt, die Lebenserwartung liegt insgesamt bei nur 63 Jahren.

Malaria ist nach wie vor die häufigste Todesursache in Ghana. Diese Krankheit ist Todesursache bei 33% der unter 5-jährigen Kinder und bei 40% der ambulant behandelten Personen.
Die Wege zu einem Arzt oder gar einem Krankenhaus sind mitunter einige 100 km weit. Dann müssen die Patienten meist auch noch einen ganzen Tag vor Ort mit vielen anderen Patienten warten, um endlich behandelt zu werden und das selbst, wenn sie starke Schmerzen haben. Einige Verletzte müssten stundenlang auf eine Behandlung warten, sie liegen oder sitzen derweil meistens auf dem Boden. Eine Krankenversicherung hat nur ein kleiner Teil der Bevölkerung. Die medizinische Versorgung ist daher leider ein Luxusgut.

(Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2014)