„Kein Kind unter fünf Jahren soll in diesem Krankenhaus abgewiesen werden, weil das Geld für medizinische Betreuung fehlt.“ – Dr. Samuel Okae
In Ghana sterben noch immer viele Menschen an heilbaren Krankheiten wie Malaria – vor allem, weil es an Geräten, Medikamenten und Fachpersonal fehlt.
Das Krankenhaus Ghana baut auf das Prinzip der Solidaritätsmedizin, um den Schwächsten eine kostenlose Behandlung zu ermöglichen.
Das Modell der Solidaritätsmedizin: Hochwertige Versorgung für alle
Um die Kindersterblichkeit nachhaltig zu senken, geht unser Krankenhausprojekt neue Wege. In Ghana ist die Kindersterblichkeitsrate derzeit etwa 15-mal höher als in Deutschland: Viele Frauen und Kinder sterben während der Geburt, und heilbare Infektionskrankheiten wie Malaria fordern unter den Kleinsten unzählige Opfer.
Gleichzeitig gibt es in Ghana Patientinnen und Patienten, die versichert sind oder Behandlungen selbst bezahlen können – manche von ihnen reisen dafür bisher sogar ins Ausland. Unser neues Krankenhaus schließt diese Lücke und bietet erstklassige medizinische Versorgung direkt im Land.
Das Besondere an unserem Finanzierungsmodell:
Selbsttragender Betrieb: Einnahmen von versicherten und zahlungsfähigen Patienten decken den laufenden Krankenhausbetrieb und sichern Rücklagen für moderne Geräte.
Medizinische Exzellenz: Qualifiziertes Personal garantiert einen durchgehend hohen Behandlungsstandard.
Quersubventionierung: Alle erwirtschafteten Überschüsse fließen direkt in die kostenlose medizinische Versorgung von Kindern unter fünf Jahren.
Kein Kind wird abgewiesen
Kein Kind unter fünf Jahren darf an den Türen unseres Krankenhauses abgelehnt werden, weil das Geld für die Behandlung fehlt. Jeder überschüssige Cedi dient direkt der humanitären Hilfe. In umliegenden Dörfern ohne Strom, fließendes Wasser und medizinische Infrastruktur beginnen wir bereits mit der Versorgung der Jüngsten – mit dem Ziel, unseren Aktionsradius Schritt für Schritt zu erweitern.
Von der Baustelle zum Hoffnungsträger: Das Krankenhaus in Accra
Was 2010 mit dem Kauf eines Grundstücks in einem Vorort von Accra begann, ist heute Realität: Ende 2025 konnte das Krankenhaus von Dr. Samuel Okae offiziell eröffnet werden.
Während der Medizinbetrieb bereits läuft, wird der Innenausbau stetig weiter verfeinert und ausgebaut.
Der Standort auf der Karte
Unsere Klinik befindet sich im Wachild Estate in Sapeiman, einem Wohnvorort der Greater Accra Region. Das Gelände liegt direkt an der Zufahrtsstraße zum Anwesen und ist über die unbefestigte Abzweigung des zentralen Accra-Kumasi Expressways optimal erreichbar.
„Ghanaian-German Specialist Hospital LTD“ (Planung, Organisation, Aufbau)
Die Planung des Gebäudes wurde von der Ersterstellung im Jahre 2010 bis zum heutigen Tag ständig verändert. Es wurden Räume umfunktioniert, vergrößert und von der räumlichen Zugehörigkeit optimiert.
Die unten aufgeführte Aufteilung der Räume ist jetzt das endgültige Resultat ständiger Überlegungen und wird in dieser Form fertiggestellt und realisiert.
Das Krankenhaus enthält folgende Abteilungen:
Die Küche, Cafeteria usw. werden in einem, vom Haupthaus getrennten Gebäude untergebracht.
Die Nutzfläche beträgt je Etage im Hauptgebäudes 1.250 qm und im erweiterten Erdgeschoss 800 qm, sodass das Krankenhaus zunächst über eine Fläche von 4.550 qm verfügen wird.
Bei einem DAAD-Einsatz in seiner Heimat Ghana wird dem Charité-Studenten Dr. Samuel Okae die unzureichende medizinische Versorgung vor Ort bewusst.
Er fasst den Entschluss, ein eigenes Krankenhaus in Accra zu errichten.
Der Traum beginnt, Wirklichkeit zu werden. Mit seinen eigenen Ersparnissen kauft Dr. Samuel Okae ein Grundstück in einem Vorort von Accra.

Offizieller Baubeginn im Wachild Estate in Sapeiman (Greater Accra Region, Ghana) auf unbebautem Land.
Eine Wiese, ein paar Steine und ein bisschen Draht. Noch kaum vorstellbar, aber hier wird in Zukunft unser Krankenhaus stehen.

Neben unserem Gelände hat die Gemeinde eine Polizei-Station errichtet. Ein großer Vorteil für unser Projekt. Die Baustelle wird so rund um die Uhr bewacht.

Im Mai 2018 entsteht auf der Baustelle in Ghana das 2. Obergeschoss. Die Verschalung für die Betondecke ist fast fertiggestellt. Bald kann mit der Verfüllung begonnen werden.

Das Projekt erhält offiziell den Namen „Promedis Specialist Hospital LTD“ und wird ins Handelsregister eingetragen.
Ein emeritierter Arzt aus Castrop-Rauxel spendet seine komplette Praxiseinrichtung inklusive Röntgengerät.

Ein Arzt aus Castrop-Rauxel, der sich zur Ruhe setzte, spendete uns seine gesamte Praxiseinrichtung. Darunter auch ein Röntgengerät.

Wer in der Ruhrfestspiel-Saison 2019 den „Jahrmarkt international“ besuchte, ist durch ein großes Tor gegangen, an dem viele bunte Figuren hingen. Diese fröhlichen Menschen aus Holz sollen bald auf der Kinderstation unseres Krankenhauses den kranken Kindern Spaß und Mut machen. Die Spende wurde vom Bildungszentrum des Handels (BZdH) in Recklinghausen übergeben.

Leider ist die Stromversorgung in Ghana außerhalb der Regenzeit nicht immer gewährleistet.
Aufgrund der Spende eines Notstromaggregates des Marienkrankenhaus in Schwerte sind wir aber nun für alle Fälle gewappnet.
Diese wichtige Unterstützung wurde mit schwerem Gerät und vielen helfenden Händen erfolreich ausgebaut und abtransportiert.

Nach Aufgabe der Apotheke in Vorst/Tönisvorst aus Altersgründen, hat Frau Rothkopf-Ischebeck kurzerhand die Apothekeneinrichtung und die Klimaanlage unserem Projekt zukommen lassen.
Somit ist unsere Krankenhausapotheke so gut wie komplett.

Ehrenamtlicher Arbeitseinsatz vor Ort: Die Handwerksmeister Josef Schulte, Albin Hennecke (Fliesen) und Hendrik Wilp (Maler) reisen nach Ghana und führen erste professionelle Ausbauarbeiten durch.

Auch im Dezember 2019 wurde in den Etagen 1 und 2 auf Hochtouren weitergearbeitet.

In einem sehr konstruktiven Gespräch wurden Erfahrungen und Eindrücke ausgetauscht. Herr Wegener, Honorarkonsul der Republik Ghana für NRW, bekundete sehr großes Interesse an unserem Projekt und bot uns eine enge Zusammenarbeit an. Wir erhielten von Herrn Wegener wichtige Ansprechpartner in Ghana, sowie auch aus NRW. Eine Verbindung, die uns neue Möglichkeiten auf unserem Weg, den Kindern in Ghana zu helfen, aufzeichnet.

Peggy Griewel und ihr Team sind jederzeit einsatzbereit, ob es regnet oder stürmt, so wie hier. 10 Tonnen Rigipsplatten gespendete Rigipsplatten für den Innenausbau wurde in unserem Container eingelagert. Eine stramme Leistung!

Zum Glück erfolgen auch in diesen schwierigen Zeiten Sachspenden, die unter den neuen Bedingungen und unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Auflagen befördert und eingelagert werden.
Trotz dieser erschwerten Einsätze sind unsere Helfer stets bereit, mit Anzupacken.

Die komplette Außenfassade des Gebäudes in Ghana ist verputzt. Die Bauarbeiten laufen trotz Ausbruchs der Corona-Pandemie weiter.

In Lünen kommen unterdessen immer neue Sachspenden, unter anderem Fliesen von der Fa. Linnenbecker und Vinylböden von der Fa. ter Hürne an, die eingelagert werden, so dass ein weiterer Container auf die Reise geschickt werden kann.


Drohnenaufnahme aus der Luft von unserer Baustelle. Durch den Blick von oben sehr gut erkennbar sind einige der bereits vor Ort eingetroffenen Container, die noch mit Materialien gefüllt sind.
Außerdem zeigt sich deutlich der positive Ausstrahlungseffekt des zukünftigen Krankenhausbetriebes auf die Bautätigkeit in den angrenzenden Flächen.
Die zu erwartenden Veränderungen im Bezug auf Arbeitsplätze, Infrastruktur etc. und der notwendigen Versorgung aller Menschen rund um diesen Betrieb sorgt für eine rasche Besiedlung. Unser Krankenhaus ist somit – im Gegensatz zum Baubeginn – bald im Zentrum eines neuen Viertels eingebettet.


Im 1. Obergeschoss werden die Decken inklusive der Stuckarbeiten gestrichen und die Böden gefliest.

Eine Ladung Lampen und Deckenpaneele von der Fa. Aug. Krämer Kornbrennerei GmbH aus Dortmund werden verladen und zum Containerplatz gebracht. In den Räumen der Firma Krämer konnten wir mehrere Jahre Spenden zwischenlagern.

Die Christophorus-Kliniken in Dülmen spendeten uns im Oktober 2020 das gesamte Wäschekonvolut, bestehend aus Bettwäsche, Handtüchern, Babybekleidung und medizinischer Berufsbekleidung. Die Ausstattung ist ausreichend für ein 200 Betten-Krankenhaus.

Der nächste Container kommt auf der Baustelle an und wird abgeladen.
Der Container muss doch irgendwie durch die Einfahrt! Konzentriert und mit Vorsicht weisen die Helfer den Fahrer ein und lotsen das Gefährt zu seinem Standplatz.

Zahra Mark Mahama und Michaela Sanchez, die zur Zeit vor Ort in Ghana sind, reinigen und desinfizieren die Incubatoren.
Die Geräte und Maschinen werden auf ihre Funktionalität überprüft, damit sie bei Bedarf einsatzbereit sind.
Auch andere Gerätschaften, wie Liegen usw. werden gesäubert und bis zu Ihrem Einsatz abgedeckt in einem Saal eingelagert.


Trotz der weiterhin bestehenden Pandemie gehen die Bauarbeiten durch die einheimischen Arbeitskräfte voran. Sie fahren nicht zurück in Ihre Dörfer, um Ihre Familien nicht zu gefährden. Aus diesem Grunde schlafen alle Arbeiter in unseren Krankenhausbau und jeder nutzte eine unsere Matratzen zum Schlafen.
Auch auf dem Dach gehen die Arbeiten voran, damit das Gebäude beim nächsten Regen komplett dicht ist.


Währenddessen werden in Lünen 3 Sauerstoffkonzentratoren und 3 Pflegewannen zu den Containern gebracht und eingelagert.

5 Wochen lang durften wir auf unser Projekt in einem großen Schaufenster aufmerksam machen, mitten in der Fußgängerzone von Lünen.

Für die Versorgung unserer künftigen Patienten ist das medizinische Equipment essentiell. Wir freuen uns riesig, dass uns im Oktober 2021 zwei wichtige Geräte erreicht haben: Ein mobiles Röntgengerät und ein C-Bogen, den Dr. Okae und unserer Team freudig in Empfang genommen haben. Vorsichtig wird die wertvolle Spende verladen. Lieben Dank an den Katholischen Hospitalverbund Hellweg! 

Am 30. Oktober 2021 flogen Josef Schulte und Albin Hennecke, mit ihren beiden Kollegen Daniel Weiss und Stefan Ax, ebenfalls Fliesenlegermeister aus dem Sauerland und Dr. Samuel Okae für 2 Wochen zu einem humanitären Einsatz zum Krankenhaus nach Ghana. Ein riesengroßes Dankeschön für diesen ehrenamtlichen Einsatz!

Stefan, Josef und Samuel arbeiten am Fundament vom Nebengebäude
Zwei Wochen waren unsere fleißigen Helfer vor Ort in Accra, um den Bau unseres Krankenhauses voranzutreiben. Wir sind froh, dass alles mehr und mehr Gestalt annimmt und können die Eröffnung kaum erwarten.
78 Stützpfeiler wurden gegossen um die Decke des erweiterten Erdgeschosses tragen zu können.

Unter der Anleitung von Albin Henecke packten alle tatkräftig an, damit das Treppenhaus bis zur Abreise fertiggestellt ist.


Im Dezember erhielten wir viele Kinderbetten von den Kitas der Diakonie Recklinghausen, die auf der Kinderstation eingesetzt werden.

Ein Optiker aus Mönchengladbach spendete uns dieses Refraktionsgerät nach seiner Praxisauflösung.

Stützpfeiler werden für die Deckenkonstruktion gesetzt und die Deckenplatten werden verlegt.

Der 14-jährige Gregor Spielvogel aus Dortmund spendete dieses hochwertige Kinderpflegebett für unsere Kinderstation.

Der Bau des erweiterten Erdgeschoßes ist im vollen Gang. Die Dachkonstruktion wurde so gut wie fertig gestellt.


Von März bis Ende April 2022 wurde eine Ausstellung mit Infos zu unserem Projekt im Untergeschoss der Thier-Galerie Dortmund durchgeführt.
Außerdem hat uns der Centermanager zwei Bollerwagen für die Kinderstation gespendet. Vielen Dank für die Unterstützung.

Seit einer Woche ist Dr. Samuel Okae wieder persönlich vor Ort in unserer Krankenhausbaustelle in Ghana. Zur Zeit sind 50 Arbeiter beschäftigt.

Dr. Okae mit Vorarbeiter Paa

Im Juli 2022 wurden die ersten, von 16 gespendeten Türen des Klinikum Dortmund Nord ausgebaut.
Ohne die richtige Schutzkleidung betritt natürlich niemand den OP.


Das Wellenbad in Bergkamen wurde geschlossen und macht Platz für ein neues, modernes Bad. Das gesamte Inventar stand uns zum Ausbau zur Verfügung. Alles was für unser Projek brauchbar war, wurde durch unsere Helfer ausgebaut.
Die einzelnen Gegenstände und Teile wurden in einem Container, der vor Ort geparkt war, eingeladen und verstaut.


Vom 28.10. – 18.11.2022 reisten 12 Helfer nach Ghana um bei unserem Projekt tatkräftig mit anzupacken. Bäder und Treppen wurden gefliest, Sachspenden, die teilweise noch in Containern lagern, wurden in fertig gestellte Räume transportiert, erfasst und gereinigt. Medizintechnische Geräte wurden gesäubert und katalogisiert. Im Außenbereich der Mauer pflanzten wir Palmen und Bougainvillea und deckten den Boden vorübergehend mit Kies ab, um dem Unkraut her zu werden.

Außenarbeiten und Reinigung der Geräte

Reinigung der Gerätschaften


16 Helfer entleeren 6 Container, richten Patientenzimmer, Empfang sowie das Labor ein, installieren die IT-Überwachungsanlage und säubern die Entwässerungsgräben.

Die Fertigstellung des Containerhauses steht kurz bevor. In dem Haus soll die Wäscherei und die Bettenaufbereitung integriert werden. Die Container werden als Lager- und Archivräume genutzt. In der ersten Etage entstehen noch Büros und Personalräume.


Der Neubau des Küchengebäudes entsteht gegenüber des Krankenhauses. Daran werden wir eine überdachte Terrasse anbauen mit Blick auf den Kinderspielplatz (in Planung).


Vom 14.04. – 28.04.2023 reisten 16 Helfer nach Ghana: Phil Woiczyk, Walter Hidding, Ute Dörfler, Astrid Reismann, Andrea Wahl, Andreas Griehl, Birgit Wasels-Kelch, Dr. Samuel Okae, Nina Schwaibl, Lars Simon, Eva Müller, Peggy Griewel, Marina Keul, Birgitt Keul
Sie entleeren 6 Container, richten Patientenzimmer, Empfang sowie das Labor ein, installieren die IT-Überwachungsanlage und säubern die Entwässerungsgräben.
Die Geräte sind katalogisiert und in der Medizintechnik gelagert.

Die Tresen für die Apotheke und den Patientenempfang werden angepasst und eingebaut.

Transport des Röntgengerätes vom Container zum OP-Trakt

Das Inventar des Labors wurde gereinigt und aufgestellt.


Die Umfirmierung, im Juli 2023, soll einen Bezug des Krankenhauses zwischen Ghana und Deutschland hervorheben.

Vom 17.10.-10.11.2023 reisten 16 Helfer und Dr. S. Okae nach Ghana: Alfred Hartung, Astrid Reismann, Birgitt Keul, Josef Schulte, Albin Hennecke, Reihard Wolbeck, Dietmar Böning, Petra Wolbeck, Uli Anton, Heinrich Rodegro

Walter Hidding, Marianne Steiner, Peggy Griewel, Dr. Samuel Okae, Daniel Weiss, Theresa Koeser, Dacosta
Auf dem Plan standen u.a. die Verlegung medizinischer Spezial-Vinylböden und Fliesenarbeiten in OP-Sälen, Labor- und Behandlungsräumen sowie die Montage des Notstromaggregats, die Installation von Kameras in öffentlichen Bereichen und die Herrichtung der Eingangshalle.

Die Schwerlastregale warteten darauf aufgebaut zu werden. Nach getaner Arbeit konnten 48 Meter Regale mit Verbrauchsmaterialien ordentlich gepackt werden.

Ein Gebäude für die Secutity ist am Eingang errichtet worden.

Unsere Elektrofachleute Uli Anton und Heinrich Rodegro haben das unmögliche möglich gemacht. Am Tag unserer Abreise wurde das Notstromaggregat ans Stromnetz angeschlossen.
Schwerstarbeit. 150 Meter Stromkabel für den Betrieb des Notstromaggregats musste verlegt und eingegraben werden. Bei diesem Vorhaben mussten alle mit anpacken.

Das Notstromaggregat wurde bereits in Deutschland fest in einem Container eingebaut und vor Ort in Ghana für den Betrieb vorbereitet.

Unter Aufsicht der Mitarbeiter des Stromanbieters erfolgte der Anschluss an das Stromnetz.

Mit erheblichen Aufwand wurden die Spinde in die Bettensäle gebracht.
Darüber hinaus wurden die Apothekerschränke und die Schränke der Patientenzimmer aufgebaut.


Die Treppen im OP-Trakt, sowie die Eingangstreppe wurden gefliest.

Die Wände und Böden eines OP-Saals sind nun komplett gefliest.

Unsere Helfer transportierten die gespendeten OP-Türen aus dem Container in den OP-Bereich. Nach kurzer Zeit sind alle Türen eingebaut.

Ein Gruppenfoto aller Beteiligten.
Nach mehrmaligem Wassereinbruch bekam das Gebäude ein neues Dach.
Der Bettenaufzug wurde geliefert und eingebaut.


Neubau eines Küchenlagers.

Das Küchenlager und das Notstromaggregat werden überdacht.

Für das Dach sind diese Wassermassen zu schwer.
Ein Wasserturm musste her.
Die fünf Behälter enthalten zusammen ca. 29.000 Liter Wasser.


Die Helfer des humanitären Einsatzes 2024








Feierliche Inbetriebnahme des Promedis Specialist Hospital in Sapeiman. Start des regulären Medizinbetriebs (u. a. Pädiatrie, Gynäkologie, Innere Medizin) und Anlauf des Solidaritätsmedizin-Modells zur kostenlosen Behandlung von Kindern unter fünf Jahren.
Ein Arzt, eine Vision: Der Weg zum Krankenhaus in Ghana
Vom Charité-Studenten zum Krankenhausbauer: Dr. Okaes Traum von einer besseren medizinischen Versorgung in seiner Heimat begann mit einem prägenden Vergleich.
Erfahren Sie, wie aus einer Vision, Sparsamkeit und unermüdlichem Einsatz ein lebensrettendes Projekt in Accra entstand.
Vom Charité-Studium zurück nach Ghana
Mit dem Wunsch, ein guter Arzt zu werden, begann Dr. Okae 2002 sein Medizinstudium an der Charité in Berlin. Vier Jahre später kehrte er mit einem Stipendium vom DAAD (Deutscher akademischer Austausch-Dienst) für ein Malaria-Projekt nach Ghana zurück.
Der Grundstein: Eigene Ersparnisse und Grundstückskauf
Um sich seinen Traum zu erfüllen, fing er an zu sparen. „Meine Wohnung im Studentenwohnheim war schön billig, und Partys waren eh nie mein Ding“, sagt er lächelnd.
Logistik aus Deutschland: Container voller Hoffnung
Das meiste organisiert Dr. Okae von Dortmund aus und schickt regelmäßig Seecontainer mit Baumaterialien und Mobiliar in sein Heimatland. Er durfte mit seinem kleinen Team zum Beispiel Fenster, Türen, Handläufe und ein Notstromaggregat in deutschen Kliniken ausbauen und per Seecontainer nach Ghana schicken. So hat er bereits wertvolle Unterstützung innerhalb Deutschlands erhalten.
Aber auch medizinische Sachspenden wie in Deutschland nicht mehr zugelassene medizinische Instrumente und Medizintechnik hat er bereits von hilfsbereiten Kollegen bekommen.
Starke Partner vor Ort und persönlicher Einsatz
Am liebsten aber ist es Dr. Okae, wenn er selber vor Ort sein kann. Mindestens viermal im Jahr fliegt er nach Ghana, um im Krankenhaus zu operieren und Mitarbeiter zu schulen. Nicht nur sein Herzblut steckt in dem Projekt, sondern auch seine finanziellen Rücklagen. Um dieses Projekt mitzufinanzieren, ist er unter anderem viele Tage und Nächte im notärztlichen Dienst im Einsatz.
Ein vollwertiges Krankenhaus für die Region
Angestrebtes Ziel des Projektes ist, dass in dem neuen Krankenhaus in Ghana bis zu 100 Mitarbeiter (Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger) die gesundheitliche Versorgung der Menschen übernehmen.
Seine Familie hat ihren Wohnsitz bereits nach Ghana verlegt und nach kompletter Fertigstellung des Krankenhauses wird Dr. Okae ebenfalls permanent übersiedeln, um die Leitung zu übernehmen.
„Es ist mir bewusst, dass es ein sehr langer Weg zum Ziel ist. Aber eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“, sagt der Vater von fünf Kindern zuversichtlich.
