Dr. Samuel Okae

Dr. Samuel Okae

Initiator und Ideengeber des Projektes

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Zusatzqualifikationen:

  • spezielle orthopädische Chirurgie
  • Kinderorthopädie
  • Notfallmedizin

Dr. Samuel Okae, geboren im Dezember 1979 in Tamale (Ghana) als Sohn einer Geschäftsfrau und eines Wirtschaftsprüfers, wuchs dort gemeinsam mit vier Schwestern und einem Bruder auf.

Nach Beendigung seiner Schulzeit in Afrika zog er im Jahr 2000 nach Deutschland.

In Köln erarbeitete er sich 10 Monate lang auf einer Sprachschule die Voraussetzungen für eine Verständigung in der neuen Heimat. Diese Kenntnisse wurden im Jahr 2001 am dortigen Studienkolleg fachlich erweitert, so dass im Folgejahr das Medizinstudium an der Charité in Berlin beginnen konnte.

Vier Jahre später nahm er an einem Malaria-Projekt in Ghana teil, dessen Eindrücke den Anstoß für das heutige Projekt lieferten.

Im Jahr 2008, nach erfolgreichem Abschluss des Medizinstudiums, begann die erste Anstellung im St. Josef-Hospital in Dortmund. Die Idee für ein Krankenhaus in der Hauptstadt Accra immer im Blick, wechselte Dr. Okae nach einiger Zeit zum Klinikum in Dortmund zur weiteren Ausdehnung seines medizinischen Wissens. Aus demselben Grund erfolgte 2020 die berufliche Veränderung in Richtung zur Paracelsusklinik nach Hemer, wo er als Oberarzt tätig ist.

Große Teile seines Verdienstes fließen seit dem Kauf eines Grundstückes im Jahr 2010 in den Krankenhausbau, welcher mit einer Fläche von 3450qm und einer Kapazität von 130 Betten geplant wurde. Bedingt durch diese Dimension hat der fünffache Familienvater bis heute aus eigener Arbeit ca. 400.000 Euro in sein Herzensprojekt investiert.

Um den Fortschritt vor Ort zu begutachten und weitere Maßnahmen einzuleiten, erfolgten bis zum Beginn der Coronapandemie regelmäßige Besuche der Baustelle in Ghana. Die weltweite Entwicklung verhinderte längere Zeit das persönliche Erscheinen, aber zum Glück konnte diese Zwangspause im April 2021 beendet werden. Da die Arbeiten vor Ort während der gesamten Dauer weitergeführt wurden, musste Dr. Okae viele Dinge besichtigen, einschätzen und weitere Entscheidungen treffen.

Der zwischenzeitlich begonnene Erweiterungsbau wurde vorübergehend gestoppt, um die zur Verfügung stehenden Mittel vorrangig für den Innenausbau des Hauptgebäudes zu verwenden. Für beide Baufortschritte sind momentan nicht genügend finanzielle Mittel vorhanden.

Außerdem wurden Gespräche mit einheimischen Firmen über eine Photovoltaikanlage geführt, um bei Stromausfällen nicht in Notsituationen zu geraten. Weitere Planungen erfolgen bis zum nächsten Besuch im Oktober von Deutschland aus.